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Auszeichnungen und Förderungen

Das ehemalige Universitätshauptgebäude im Fürstengraben 23 wird das neue "Imaginamics Center".

Grafik: OSTERWOLD°SCHMIDT
Das ehemalige Universitätshauptgebäude im Fürstengraben 23 wird das neue "Imaginamics Center".

Der Wissenschaftsrat fördert zwei neue Forschungsbauten in Jena: das „Imaginamics Center“ an der Universität Jena und „SysBrain“ am Universitätsklinikum Jena. Für das „Imaginamics Center“ soll das ehemalige Universitätshauptgebäude am Fürstengraben 23 umgebaut werden. Der Bund wird die Hälfte der Kosten dafür in Höhe von gut 24 Millionen Euro und die Hälfte der Kosten für „SysBrain“ in Höhe von rund 70 Millionen Euro übernehmen. Die jeweils andere Hälfte finanziert das Land Thüringen. Ab 2027 sollen die Vorhaben umgesetzt werden. Beide Gebäude sollen 2031 bezugsfertig sein.


Porträt von Prof. Dr. Johannes Krause.

Foto: David Ausserhofer

Prof. Dr. Johannes Krause, Inhaber der Professur für Archäogenetik der Universität Jena und Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, ist mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet worden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft honoriert damit seine wegweisenden Beiträge zur Archäogenetik und zur Erforschung historischer Infektionskrankheiten. Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis gilt als wichtigste wissenschaftliche Auszeichnung in Deutschland. Die Verleihung fand am 18. März 2026 in Berlin statt.

Manja Marz (r.) mit Go-Profi Michael Redmond, hält einen symbolischen Scheck über 300.000 Yen.

Foto: Alexander Kiel

Prof. Dr. Manja Marz, Professorin für RNA-Bioinformatik und Hochdurchsatzverfahren der Universität Jena, ist neue Amateur-Weltmeisterin im asiatischen Strategiespiel Go. Die 44-Jährige holte sich am 13. März den Titel bei den „Senko Cup World Amateur Women’s Go Championship“ in Tokio. Zuvor war Marz bereits mehrere Male deutsche Go-Meisterin. Manja Marz setzte sich in einem internationalen Teilnehmerinnenfeld gegen starke Gegnerinnen aus Asien, Europa und Amerika durch. Das Preisgeld in Höhe von 300.000 Yen (ca. 1.640 Euro) will sie in spezielle Go-Bretter für Seheingeschränkte investieren.

Das traditionsreiche Brettspiel Go gilt als eines der strategisch komplexesten Spiele der Welt. Go stammt aus dem antiken China, wo es schon vor mehr als 4.000 Jahren gespielt wurde.


Porträt von Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Universität Jena.

Foto: Nicole Nerger (Universität Jena)

Prof. Dr. Andreas Marx, der Präsident der Universität Jena, steht bei der bundesweiten Wahl „Rektor/in des Jahres 2026“ des Deutschen Hochschulverbands auf Rang 5. Mehr als 90 Prozent der Teilnehmenden bewerteten seine Arbeit positiv, rund 80 Prozent sehen in ihm eine sehr gute bis ideale Besetzung für das Amt des Universitätspräsidenten.

Insgesamt gaben 53 Mitglieder des Deutschen Hochschulverbands eine Bewertung für Marx ab.

  • 15.000.000 €

    Der Thüringer Wasser-Innovationscluster ThWIC kann seine Arbeit fortsetzen: Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert die zweite Umsetzungsphase des Zukunftsclusters in den kommenden drei Jahren mit rund 15 Millionen Euro. Damit bauen die Universität Jena und ihre Partner ihre Aktivitäten für ein nachhaltiges industrielles Wassermanagement weiter aus. Ziel ist es, innovative Technologien schneller in die Anwendung zu bringen und so den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Wasserwirtschaft zu unterstützen.

    Förderung
  • 4

    Forschende der Universität Jena sind 2026 als neue
    Mitglieder in die Sächsische Akademie der Wissenschaften
    aufgenommen worden: Prof. Dr. Birgit Weber (Anorganische Chemie), Prof. Dr. Kirsten Küsel (Aquatische Geomikrobiologie), Prof. Dr. Johannes Grave (Neuere Kunstgeschichte) und Prof. Dr. Martin Kümmel (Indogermanistik).

    Akademie-Mitgliedschaft

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